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1. Erkranktes Zahnfleisch ist gerötet, blutet leicht und ist am Zahnhals häufig leicht geschwollen. 

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2. Bei Fortschreiten der Entzündung zieht sich das Zahnfleisch zwischen den Zähnen zurück. Es ist gerötet und teilweise deutlich geschwollen. 

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3. Durch den Verlust an Knochensubstanz sind die Zähne bei Parodontitis bereits gelockert. 

Parodontologie

Unter Parodontitis (Zahnbettentzündung) versteht man eine Entzündung des Zahnhalteapparates, verursacht durch Bakterien.

Bei Nichtbehandlung führt sie zu Zahnlockerung und in der Folge zu Zahnverlust. Meist fängt die Parodontitis mit einer Rötung und Blutung des Zahnfleisches an. Rauchen, nicht ausreichende Mundhygiene, falsche Putztechnik, schlechte Füllungen, Medikamente usw. beschleunigen den Krankheitsverlauf.

Die Parodontitis stellt eine Gefahr für den gesamten Organismus und die Gesundheit dar, weil parodontale Bakterien aus der Mundhöhle über die Blutbahn auch zu anderen Gebieten des Körpers kommen können und so rheumatische Beschwerden, Herz- und Gefäßerkrankungen begünstigen.

Die einst so gefürchtete Parodontitisbehandlung hat ihren Schrecken längst verloren.
In unserer Praxis wird sie mit einer nahezu schmerzfreien Methode (Vector) behandelt.

 

Welche Symptome treten auf?

Meist schreitet die Erkrankung unbemerkt und relativ langsam voran und wird deshalb häufig erst sehr spät entdeckt. Da Parodontitis häufig keine Schmerzen verursacht, ist insbesondere auch geringfügiges Zahnfleischbluten ein ernst zu nehmendes Warnsignal:
Suchen Sie Ihren Zahnarzt auf, der eine Vorsorgeuntersuchung durchführen wird.

 

Wie wird die Parodontitis behandelt?

Eine bestehende Parodontitis wird durch eine systematische Parodontalbehandlung zum Stillstand gebracht. Grundlage jeder Behandlung ist dabei die vollständige Beseitigung der verursachenden bakteriellen Beläge. Je nach Ausgangssituation sind für diese Maßnahmen mehrere Behandlungen notwendig: Vorbehandlungen, Hauptbehandlungen und Nachbehandlungen. Je nach Aggressivität der Bakterien wird zusätzlich zur Behandlung der Einsatz von Antibiotika in verschiedenen Formen angewendet oder der Laser zum Einsatz gebracht, um gezielt die Bakterien abzutöten, die für die Erkrankung verantwortlich sind. 

 

Nachsorge!

Durch die gezielte Therapie hat man die Erkrankung  erst einmal im Griff. Jedoch gelangen durch unsere tägliche Nahrungsaufnahme wieder Beläge zwischen Zahn und Zahnfleisch. Daher ist es wichtig in regelmäßigen Abständen diese Beläge professionell entfernen zu lassen, um effektiv einer erneuten Erkrankung vorzubeugen.

Langfristig gesehen erreicht man dadurch, der weiteren Zerstörung des Zahnhalteapparates und dem Zahnverlust entgegen zu wirken. Ziel ist es, die Gesunderhaltung des ganzen Organismus zu sichern und auch im Alter ein schönes Lächeln mit den eigenen Zähnen zu erhalten!